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Wertversprechen

Status: Entwurf

Was leistet die Workbench fachlich für die ad hoc Holding und ihre Töchter?

Kernnutzen

NutzenKonkret
Modul-Konfigurator pro MandatEigentümer + Liegenschaft anlegen, Module einzeln oder als Bündel buchen — Wirtschaftlichkeitsrechnung passt sich automatisch an die Auswahl an.
Holding-Case auf KnopfdruckPro Mandat die konsolidierte Wirtschaftlichkeit über alle gewählten Module, nicht nur den Einzelblick.
Doppelsicht Eigentümer / HoldingCashflow für den Mandanten und Beitrag je Tochter — beide aus demselben Datensatz, ohne Excel-Klon.
Auswahl statt ExcelLiegenschaft virtuell zusammenstellen: Module wählen → Material / Dienstleistung / Provider auswählen → Case rechnet sich automatisch.
Was-wäre-wenn jederzeitSzenarien (Best/Worst/Realistisch, Modul rein/raus, externe vs. interne Provider) ohne Excel-Klone.
Optimierung über SolverMathematisch beste Kombination aus Modulen, Material, Provider und Vertragsmix unter den Constraints von Eigentümer und Holding.
Reproduzierbare AngeboteJeder Case ist ein vollständig auditierbares Dossier — Modulauswahl, Annahmen, Modellversion, Stammdatenstand, Begründung.
Mehrere SichtenStammdatenpfleger, Modellierer, Analyst, Management, Auditor sehen jeweils das, was sie brauchen.
Erweiterbar zur LaufzeitNeues Modul, neuer Entitätstyp, neues Attribut, neue Codeliste — ohne Code-Deployment.

Was die Workbench nicht ist

  • Keine ERP-Ablösung — Buchhaltung, Lohn, klassische Verwaltungssoftware bleiben Bestand.
  • Kein CAD / BIM — Gebäudegeometrie kommt aus anderen Quellen oder als Anhang.
  • Kein Mieterportal — Mieter-Self-Service ist nicht Scope, gehört in die Mieter-App der Verwaltungs-Tochter.
  • Keine reine BI / Reporting-Suite — Reporting ist Querschnitt, nicht Zweck.
  • Keine generische Multi-Mandanten-SaaS in V1 — eine Instanz pro Kundenorganisation. Multi-Tenancy ist im technischen Modell vorbereitet (siehe docs/spec/30-domain-model/17-tenant.md), aber operativ läuft jede Holding auf eigener Instanz.

Differenzierung gegenüber Standard-MDM-Produkten

Standard-MDM (Informatica, Reltio, Stibo, Profisee, SAP MDG) leistet hervorragende Stammdaten­pflege, aber:

  • Keine eingebaute Wirtschaftlichkeits-Berechnung mit Holding-Verdichtung
  • Keine Case-/Dossier-Welt mit Workflow und Approval
  • Keine eingebaute Solver-Anbindung
  • Kein Agentic Layer für Adhoc-Auskünfte

Die Workbench addiert diese drei Schichten auf einen MDM-Kern: Case-Engine, Solver-Integration, Agentic Layer.

Reifegradstufen

Stufe 1 — Pflege Stammdaten + Modelle gepflegt, manuelle Cases
Stufe 2 — Berechnung Unit-Cases werden automatisch gerechnet
Stufe 3 — Aggregation Holding-Case verdichtet alle Unit-Cases (Doppelsicht Eigentümer + Holding)
Stufe 4 — Szenarien Was-wäre-wenn parallel gerechnet (inkl. Modul rein/raus)
Stufe 5 — Optimierung Constraint-Solver findet beste Konfiguration
Stufe 6 — Agent KI-Assistent erklärt, schlägt vor, automatisiert
Stufe 7 — Sprachsteuerung Verbale Befehle ändern Modul-Auswahl + Annahmen live
Stufe 8 — White-Label Plattform an externe Kunden ausrollbar

V1 zielt auf Stufe 3, Phase 2 (12-Monats-Horizont) auf Stufe 5–6. Stufen 7 und 8 sind Option, nicht Plan.

Vertriebsmodus (Doppelbildschirm)

Im Gespräch mit dem Eigentümer fährt der Mandats-Analyst die Workbench in einem zweisichtigen Modus:

  • Vertriebler-Sicht: harte interne Zahlen, Margen je Tochter, Annahmen-Regler, Sensitivitäten.
  • Eigentümer-Sicht (separater Bildschirm): aufbereitete Sicht mit Cashflow, Amortisation, Ampel-Indikatoren — kein Holding-Margenblick.

Beide Sichten arbeiten auf demselben Datensatz; jede Annahmen-Änderung wirkt synchron. So lassen sich Modul-Bündel im Live-Gespräch durchspielen.

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